Kundenkommentare
Das sagen Kunden über Ihr Wesens-Kleid

Wenn auch Sie Ihre Erfahrungen mit den Wesenskleidern veröffentlichen wollen, schicken Sie eine E-Mail mit Ihrem Kommentar an: info@wesenskleider.de


Auf die Seele geschneidert
Das Innere des Menschen wird betont


Von der Mitarbeiterin des Weserkuriers
Karin Neukirchen – Stratmann (Bruchhausen – Vilsen)

„Wesenskleider“ schneidert Petra Mönius sehr individuell für ihre Kunden. Sonnabend eröffnet sie ihr Atelier in der Sulinger Straße 24.
Was verbirgt sich hinter den „Wesenskleidern“? „Mit den Kleidern möchte ich das Innere des Menschen sichtbar machen“, so die 39-Jährige. „Nicht nur Schnitt, Material und Farbe machen ein Kleidungsstück aus. Vielmehr ist es die Kombination mit der Ausstrahlung des Menschen, der diese Kleidung sozusagen als zweite Haut, trägt. “ Die „Wesenskleider“ der Schneiderin sind keiner Mode unterworfen, sondern Ausdruck der Persönlichkeit ihres Trägers. Diese zu erforschen ist der erste Schritt, damit ein Kleidungsstück entstehen kann. „Wenn die Kunden zu mir kommen, dann reden wir zunächst eine ganze Weile.“ Wer verbirgt sich hinter der Körperhülle? Was denkt und fühlt mein Gegenüber? Dies sind Fragen, denen Petra Mönius versucht auf den Grund zu gehen.“ Die Kleider sind ein Ausdruck der eigenen Individualität, die ich daher zunächst einmal aufspüren muss“. Oft spürt sie instinktiv, was ihre Kunden im Innersten verbergen. Die Kleidung, die nach einem solchen Gespräch dann entworfen wird, hat durchaus auch einen therapeutischen Aspekt. „Die eigene Ausstrahlung wird durch die Wesenskleider verstärkt.“ Niemals würde die Modedesignerin ihren Kunden einfach irgend etwas auf den Leib schneidern.

„Wer ist der Mensch? Welche Geschichte hat er? Das soll durch die Wesenskleider auch nach Außen dargestellt werden“. Der Träger von Wesenskleidern geht eine Wechselbeziehung mit dem Kleidungsstück ein. „Der Mensch drückt sich durch die Kleidung aus. “ Menschen, die zum Beispiel schüchtern sind, können durchaus mit der „richtigen“ Kleidung den Rücken gestärkt bekommen.“ Ich hatte schon mehrfach Kunden, die nach der Anprobe vor dem Spiegel in Tränen ausgebrochen sind. Vor Glück und dem Gefühl, das wirklich passende Kleidungsstück gefunden zu haben“, kann Petra Mönius berichten. Das Kleider den Menschen somit auch ein Stück weit heilen können, hat die Mutter dreier Kinder mehrfach beobachten können. Mitunter ist viel Fingerspitzengefühl notwendig, und das ,Wesen“ ihrer Kunden zu entschlüsseln.

Aber auch ganz pragmatische Fragen werden gestellt. „Für welchen Anlass ist das Kleidungsstück? Welche Farbe und welchen Stoff soll es haben?“ Neben der Bevorzugung bestimmter Farben und Stoffqualitäten, die der Kunde selber bestimmt, beantwortet ein Wesenskleid auch Fragen wie: „Was zeige ich von mir, wenn ich das Kleidungsstück trage? Was möchte ich damit zum Ausdruck bringen? Wie unterstreicht es meine Persönlichkeit?“
Farben spielen eine wichtige Rolle. Petra Mönius kombiniert gerne verschiedene Materialien in ihren Entwürfen. “ Analog den vielen Facetten, die einen Menschen ausmachen „. So finden sich an einem Tweedkostüm auch Organza und Samtteile. „Dieses Kostüm habe ich für eine elegante Dame entworfen, die im Arbeitsleben steht, die das Feine mehr in sich trägt als nach Außen. “ Auch Farben spielen eine wichtige Rolle, obwohl die Designerin überzeugt ist, das alle Menschen auch alle Farben tragen können. „Rotbraun zum Beispiel erdet den Menschen, der es trägt“. Die Farbe soll dem Träger Kraft verleihen. „Eine Farbe, die besonders für Frauen, die viel arbeiten und Kraft brauchen, wichtig ist“. Einem Modediktat lässt sich die in Höchstadt geborene Schneiderin nicht unterwerfen. Selber trägt sie bis auf wenige Ausnahmen nur eigene Entwürfe. “ Kleider von der Stange haben meistens keine Energie“. Auch möchte sich Petra Mönius nicht dem Modediktat der Kleidungsgrößen unterwerfen. Wer mehr als Größe 42 trägt, dem wird doch von der Modeindustrie suggeriert, dass sein Körper nicht in Ordnung ist.

Wenn Petra Mönius nicht im Atelier sitzt oder sich um ihren jüngsten Nachwuchs, Baby Aaron, kümmert, dann hält sie Vorträge über Wesenskleider, arbeitet als Familienstellerin nach Hellinger oder als Mythos-Trainerin. In ihrem neuen Atelier, das am Sonnabend eröffnet, ist sie Montags bis Mittwochs von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr anzutreffen, oder nach telefonischer Vereinbarung unter: 0 42 52 / 93 25 20